Wir sind KIM

Konzept & Institut

Seit 1973 wird das KIM als berufsbegleitende Zusatzausbildung gelehrt und findet in sämtlichen Praxisfeldern Anwendung, in deren Fokus die Entwicklung steht. Dazu gehören insbesondere die Soziale Arbeit, die Gestaltung von Lernprozessen, die ambulante Beratung und Psychotherapie, die Psychiatrie, die Psychologie, die Psychosomatik, die Seelsorge, die Supervision, die Organisationsentwicklung und das Coaching.

 

 

Woher kommt das Neue?

Wie entsteht Lebendigkeit immer wieder neu?

Schumann entdeckte in ihren praktischen Erfahrungen,  insbesondere in ihrer Arbeit mit Imaginationen und Analogien wie Phasensprünge an Entwicklung geschehen. Bildhaftes Arbeiten mit Imaginationen, die eine Innere Individuelle Entwicklungs- Erfahrung IDEE ermöglichen, wie auch mit analogen Skizzen, sind in der Lage auf Ressourcen und Lebensschätze zurückzugreifen und neue zu entdecken.

Pflanzen integrieren Luft (Kohlendioxid),  Sonnenlicht und Wasser in ihrem Blatt und machen daraus etwas ganz Neues: Stärke. Von dieser Integration ernährt sich alles Leben.

Menschen integrieren liebevolle Worte, Berührungen, Augenblicke, sinnhafte Erlebnisse, Entdeckungen, Erkenntnisse lebenslang zu immer wieder neuer  Lebendigkeit.

 

Dieses Integrationsprinzip der ständigen Erneuerung, Erholung und Entwicklung greift das KIM für die Arbeit mit Menschen auf, die Kräfte regenerieren, wieder Sinn spüren, Hürden überwinden, Beziehungen verbessern, ihr Leben gestalten, ein Team führen und vieles mehr möchten.

Alle Erfahrungen speichern wir ganzheitlich sinn- und bildhaft. Dieses Füllhorn ist die Verbindung zur Natur in uns und über uns hinaus.

 

Theoretische Grundlagen

Gezielt helfen - Pragmatische Sozialtherapie

Hanna Elisabeth Schumann

1980, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag

Ein integratives Menschenbild

Hanna E. Schumann & Werner Schumann

Die erstmals 1989 erschienene Schrift skizziert eine anthropologische Analogie. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Lebendigkeit des Menschen und seine Chancen im Netzwerk umfassenden Welt-Zusammenhanges.

 

Das Konzept Integrativer Methodik

Hanna E. Schumann & Werner Schumann

Zusammenhang – Definitionen – Essenz
Dieser 1995 erschienene Text ist eine komprimierte Darstellung der KIM-Theorie, die diese mit anderen Konzepten vergleichbar macht.

Ausbildung und Anwendung

Das KIM ist in Theorie- und Praxismodellen formuliert, gelehrt und teilweise veröffentlicht. Die vier theoretischen Pfeiler des Konzeptes bilden das bipolare, integrative Menschenbild, der Funktionsablauf, die Störungslehre und die Entwicklungstheorie. Das Konzept wird als berufsbegleitende, psychosozial-therapeutische Zusatzausbildung seit 1973 gelehrt.

Anwendung findet dieses ganzheitliche Konzept in der psycho-sozialen Einzelberatung für Menschen in besonderen Lebenslagen sowie in der Psychosomatik, Seelsorge, Psychoonkologie, Sterbebegleitung, in allen Bereichen der stationären Psychiatrie und Psychotherapie für Kinder- Jugendliche und Erwachsene, in der Traumatherapie, Soziotherapie mit chronisch psychisch Kranken, Sozialarbeit und Sozialpädagogik, in der stationären und teilstationären Jugendhilfe bei Einzelfallbegleitung, Arbeit mit Familien, mit Gruppen, in Supervision und Coaching mit Einzelnen und Gruppen/Team, in der Arbeit mit Flüchtlingen und Migranten, in der Bewährungshilfe, in der Pädagogik, in der Gestaltung von Lernprozessen, in der Heilpädagogik.


In der bisherigen Praxis wurde das Konzept Integrativer Methodik bei allen bekannten psychischen Störungen angewendet. Es ist gut kombinierbar mit begleitender medikamentöser Behandlung.
Besonders viel Erfahrung gibt es mit den Störungsbildern der Depression, mit Angst- und Zwangsstörungen, sowie den psychosomatischen Störungen.

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